Editorial ZUKUNFT 01/2026 – Digitaler Kapitalismus VON ALESSANDRO BARBERI

Angesichts der globalen, kontinentalen, nationalen und lokalen Krisenanfälligkeit unserer Gesellschaften und (westlichen) Demokratien stellt sich die dringende Frage nach den Ursachen dieser gefährlichen sozioökonomischen und politischen Instabilitäten. Schleudert es uns in den sozialen und demokratischen Abgrund, wenn und weil unser Wirtschaftssystem grundlegende Ungleichgewichte produziert? Entstehen Krisen nicht regelmäßig ob der

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Die Fehlleitung der KI-Diskussion: Eine Digital-Humanistische Perspektive zu KI unter Arbeitnehmer:innenschutz VON PIA-ZOE HAHNE

Die Technologiebranche hat nicht nur klassisch-kapitalistische Strukturen übernommen, sondern die Ausbeutung von Arbeiter:innen weiter verschärft. Umso verwunderlicher ist das Aufkommen einer Diskussion bezüglich der zukünftigen Position der Künstlichen Intelligenz (KI) wie PIA-ZOE HAHNE nachdrücklich betont. I. Einleitung Die Verknüpfung zwischen Arbeitsbedingungen, dem Schutz von Arbeitnehmenden und der KI-Branche sorgen seit Jahren

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Philipp Staab und der Digitale Kapitalismus. Eine Rezension VON CARSTEN SCHWÄBE

Im Digitalen Kapitalismus gibt es keine freien, neutralen Märkte. Vielmehr gehören die Märkte selbst den privaten digitalen Plattformen. Weil sie Monopole halten, können sie den Zugang zu den Märkten kontrollieren. Sie können digitale Güter, die eigentlich nicht knapp sind, verknappen und hohe Gewinne erzielen. CARSTEN SCHWÄBE rezensiert für die Leser*innen

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Vom Informations-Sozialismus. Zu den marxistischen Arbeiten von Christian Fuchs. Eine Sammelrezension VON ALESSANDRO BARBERI

ALESSANDRO BARBERI stellt die neomarxistische Medien- und Gesellschaftstheorie von Christian Fuchs vor und präsentiert so den Leser*innen der ZUKUNFT eine Möglichkeit, ökonomische Grundbegriffe angesichts des Digitalen Kapitalismus neu zu definieren. Alessandro Barberi[1] „Die Philosophen haben d. Welt nur /verschieden interpretiert, es kōmmt / drauf an sie zu verändern.“ Karl Marx,

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Techno-Faschismus – Wie digitale Technologien die Demokratie aushöhlen VON MARKUS DEIMANN

„Techno-Faschismus“ bezeichnet die autoritäre Dynamik, in der digitale Infrastrukturen an die Stelle demokratischer Prozesse treten und diese durch Effizienz, Automatisierung und affektive Mobilisierung ersetzen. Das Silicon Valley liefert dafür die Technik und die Ideologie. Am Beispiel der Hochschulen zeigt MARKUS DEIMANN, wie sich gefährliche Ideologien im Gewand digitaler Transformation einschleichen.

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Rechtspopulistische Erosionsstrategien und ihre medienpädagogischen Implikationen VON CHRISTIAN FILK

Diese Rezension von CHRISTIAN FILK analysiert Peter R. Neumanns und Richard C. Schneiders „Das Sterben der Demokratie“ (2025) mit Fokus auf medienpädagogische und politische Implikationen. Dabei geht es vor allem um die schleichende Erosion liberaler Demokratien durch den Rechtspopulismus. Verlag: RowohltErscheinungsort: BerlinErscheinungsjahr: 2025 ISBN: 978-3737102360 I. Methodischer Ansatz und theoretische Fundierung Die Neuerscheinung Das

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