Im Digitalen Kapitalismus gibt es keine freien, neutralen Märkte. Vielmehr gehören die Märkte selbst den privaten digitalen Plattformen. Weil sie Monopole halten, können sie den Zugang zu den Märkten kontrollieren. Sie können digitale Güter, die eigentlich nicht knapp sind, verknappen und hohe Gewinne erzielen. CARSTEN SCHWÄBE rezensiert für die Leser*innen der ZUKUNFT das Buch Digitaler Kapitalismus von PHILIPP STAAB.

MARKT UND HERRSCHAFT IN DER ÖKONOMIE DER UNKNAPPHEIT
VON PHILIPP STAAB
Berlin: Suhrkamp
345 Seiten | € 17,99 (Gebundenes Buch)
ISBN: 978-3-518-07515-9
Erscheinungstermin: 1. November 2019
I. Einordnung aus Sicht der Sozialen Demokratie
Es gibt noch immer Arbeiter*innen. Diese sind sich ihres Status aber nicht bewusst. Um ein digitales Arbeiterbewusstsein zu schaffen, muss das „durch vierzig Jahre Neoliberalismus vollkommen deformierte Verständnis des Verhältnisses von Staat und Wirtschaft“ (290), so Philipp Staab in Digitaler Kapitalismus – neu definiert werden. Dies wäre auch eine Aufgabe für die Sozialdemokratie. Zudem braucht es eine europäische Gegenstrategie, um den Digitalen Kapitalismus wieder in Einklang mit der Demokratie zu bringen, damit sich Europa zwischen den Plattformen aus den USA und China behaupten kann.
II. Buch|Inhalt
Das Neue am Digitalen Kapitalismus besteht nicht nur in neuen Technologien wie dem Internet, Plattformen wie Google, Facebook oder Amazon, den Sprachassistenten Siri oder Alexa oder der digitalen Vernetzung von Alltagsgegenständen. Mit dem Digitalen Kapitalismus ist vielmehr ein Wechsel des Wirtschaftssystems verbunden.
Märkte funktionierten bisher als freier Treffpunkt von Anbieter*innen und Nachfrager*innen. Der Neoliberalismus stand für diese Ausweitung der Marktlogik auf immer neue Gesellschaftsbereiche. Im Digitalen Kapitalismus geht es um mehr, nämlich um den Besitz der Märkte als solche. Digitale Plattformen nutzen Daten nicht einfach nur für eine bessere Interaktion zwischen Anbieter*innen und Nachfrager*innen. Sie üben vielmehr eine neue Form von Macht auf die Marktakteur*innen aus, weil diese sich dem digitalen Marktplatz nicht entziehen können. Entstanden ist mithin ein „System proprietärer Märkte“, also Märkte im Privatbesitz von Plattformen wie Amazon, Uber oder Airbnb.
III. Digitale Plattformen als privatisierte proprietäre Märkte
Proprietäre Märkte sind indes nicht mehr ohne Weiteres für jeden zugänglich. Marktakteur*innen müssen sich den Bedingungen der Plattformen unterordnen. Diese sammeln dabei Daten und bestimmen zum Teil die Preise. Sie sind zudem Monopolisten, weil der Wechsel zu anderen Plattformen ohne Weiteres nicht möglich ist. Damit steht der Digitale Kapitalismus dem neoliberalen Gedanken von freien, neutralen Märkten fundamental entgegen.
Die Wurzeln des Digitalen Kapitalismus liegen in der Krise des Industriekapitalismus. Die rasanten Produktivitätsgewinne durch den technologischen Fortschritt, durch die Globalisierung und durch eine immer kostengünstigere Produktionsorganisation wurden ausgeschöpft. Löhne und damit die Kaufkraft sanken relativ zur Wirtschaftsleistung, was die Gewinne weiter drückte. Der Bedarf an neuen Renditemöglichkeiten wuchs.
In diesem Rahmen haben jedoch nicht Steve Jobs und Bill Gates die digitale Revolution aus einer Garage gestartet. Vielmehr finanzierte die US-Regierung großzügig die Entwicklung des Internets. Sie liberalisierte den Telekommunikationsmarkt, sodass die Computerindustrie schließlich den fragmentierten Mobilfunksektor übernahm. Erst dadurch konnten sich die Internetgiganten und damit ungeahnte Renditemöglichkeiten entwickeln. Der Staat hatte eine entscheidende ordnungspolitische Rolle übernommen, die Gewinne von Google, Amazon und Co. blieben aber in privater Hand.
IV. Finanzmärkte als Treiber und Profiteure der Digitalwirtschaft
Entscheidend für den Aufstieg der Internetgiganten ist ihre Verbindung zu den Finanzmärkten, so Staab. Seit den 1980er-Jahren versuchten Unternehmen aus der Realwirtschaft, Privatpersonen und auch der Staat Investitionen durch Verschuldung zu finanzieren und gleichzeitig mehr Einkommen aus Finanzanlagen zu erzielen. Das führte zu einem Übergewicht des Finanzsektors. Diese Entwicklung wird als „Finanzialisierung“ bezeichnet und charakterisiert die neoliberale Phase.
Die Finanzialisierung war jedoch auf digitale Innovationen angewiesen, zu denen zum Beispiel der Hochfrequenzhandel und die Verbesserungen der Analyse und des Transfers von Daten gehören. Umgekehrt verstärkte die Finanzialisierung die Digitalisierung. Zum Beispiel legte der US-amerikanische Netzanbieter Hiberia das erste transatlantische Unterseekabel, um den Datentransfer um fünf Millisekunden zu beschleunigen. Während für private Internetnutzer ein kaum messbarer Nutzen spürbar war, stellte die Beschleunigung für den Hochfrequenzhandel eine zentrale Voraussetzung dar. Die Bedürfnisse der Finanzmärkte waren hier mitentscheidend für die Verbreitung digitaler Technologien.
V. Geschäftsmodelle der Finanz- und Digitalwirtschaft: Parallelen
Darüber hinaus gibt es zwischen den Geschäftsmodellen der Finanz- und Digitalwirtschaft Parallelen. Für beide Sektoren stellt das Primärprodukt nicht das entscheidende Geschäftsfeld dar. Den digitalen Plattformen geht es nicht um E-Mail- oder Social-Media-Accounts; Finanzinstituten liegt nichts an einem Girokonto oder an der schlichten Kreditvergabe.
Das liegt daran, dass diese Güter und Dienstleistungen keiner Knappheit unterliegen. Ein Konto bei einer Bank lässt sich fast genauso schnell und leicht einrichten wie ein Account bei einer digitalen Plattform. Geld als Ressource für Kredite ist weitgehend unerschöpflich. Das Gleiche gilt für digitale Güter wie Audio- oder Musikdateien, die leicht für den Gebrauch aller kopiert werden können.
Entscheidend für beide Sektoren ist die Sekundärverwertung: So stellt für den Finanzsektor der Derivatehandel seit mehr als zehn Jahren das kapitalstärkste Geschäft dar. Dabei handelt es sich um den Handel mit Zahlungsverträgen, die auf verbrieften Krediten basieren. Derivate sind letztlich Wetten auf Tilgungszahlungen von Kreditnehmer*innen. Um zu erfahren, wie sicher die Tilgungszahlungen sind, braucht es Daten über die Kreditnehmer*innen.
Auch den digitalen Plattformen geht es hauptsächlich um Daten. Werbeplattformen wie Google oder Facebook bieten zielgerichtete, personalisierte Werbung an. Produktplattformen wie Netflix oder Spotifyrichten damit ihr Angebot passgenau an der Nachfrage aus.
VI. Blick auf die Start-Up-Welt
Besonders deutlich zeigt ein Blick auf die Start-up-Welt, wie sehr die Digitalwirtschaft vom Finanzkapitalismus geprägt wurde. Philipp Staab dazu:
„So hat das kommerzielle Internet eben nicht nur das Geld verdienen vom Finanzmarkt gelernt, sondern offenbar auch dessen Risikofreude und Krisenanfälligkeit geerbt“ (118).
Der Grund hierfür liegt im Wagniskapital („Venture Capital“) als zentraler Finanzierungsquelle digitaler Start-ups. So werden die jungen Unternehmen selbst zu einem spekulativ gehandelten Objekt. Wagniskapital ist vor allem für risikoreiche Unternehmen relevant, die meist keinen Bankkredit erhalten. Im Gegensatz zum konventionellen unternehmerischen Denken, das möglichst schnell Gewinne und ein solides Geschäftsmodell auf die Beine stellen möchte, zielt Wagniskapital auf Gewinne durch den Weiterverkauf eines aussichtsreichen Start-ups. Dafür wird auch ein längerfristiges Engagement – selbst mit roten Zahlen – in Kauf genommen, solange es Hoffnungen auf einen profitablen Weiterverkauf gibt. Es geht um Spekulation und manchmal darum, ein erfolgreiches Geschäftsmodell nur vorzutäuschen. Das spekulative Element ist eine wesentliche Quelle für Instabilität, die sich bereits im Dotcom-Crash im Jahr 2000 niederschlug und auch in Zukunft wieder auftreten kann. Außerdem führt die Spekulation zu Ausbeutung, weil die Mitarbeiter*innen von Start-ups mit der Aussicht auf künftige Gewinnbeteiligungen zunächst oft schlecht bezahlt werden.
VII. Die proprietären Märkte produzieren die Knappheit im Internet
Demgegenüber waren die Hoffnungen in den 1990er-Jahren noch ganz anders. Viele glaubten, mit dem Internet den Kapitalismus als Wirtschaftssystem zu überwinden. Denn Knappheit von Gütern ist eine Voraussetzung für den Kapitalismus. Nur knappe Güter erzielen einen Preis und eine digitale Ökonomie der Unknappheit brauchte Preise nicht mehr.
Soll der Kapitalismus im Digitalen überleben, muss die Knappheit wiederhergestellt werden, damit Menschen für digitale Güter bezahlen. Hier kommen die proprietären Märkte, also die Inbesitznahme digitaler Märkte durch Plattformen, ins Spiel, weil
„der Preis und damit der Profit sich nicht mehr aus der Knappheit des Angebots ergibt, sondern aus einer Logik der Zugangskontrolle, also der Macht, Güter überhaupt erst effektiv verfügbar zu machen“ (209).
Die Privatisierung von Märkten allein reicht dafür nicht aus. Es muss ein Marktmonopol hinzukommen. Wenn zum Beispiel der oder die Besitzer:in eines Wochenmarktplatzes Standgebühren deutlich erhöht, so können die Anbieter*innen leicht alternative Marktplätze oder andere Zugänge zu den Nachfrager*innen finden. Erst die monopolistische Marktmacht versetzt die digitalen Plattformen in die Lage, Anbieter*innen und Nachfrager*innen am Markt systematisch zu kontrollieren und auszubeuten. Sie sind für die Marktteilnehmer*innen in der heutigen Phase des Digitalen Kapitalismus schlicht alternativlos.
VIII. Vier Kontrollmechanismen der digitalen Plattformen
Die digitalen Plattformen haben nach Philipp Staab in ihren proprietären Märkten vier Kontrollmechanismen:
- besitzen sie Kontrolle über die Marktdaten, da sie Daten über Anbieter*innen und Nachfrager*innen beinahe beliebig erheben und horten können und darüber hinaus andere vom Zugang zu den Daten ausschließen können.
- besitzen sie eine effektive Kontrolle des Zugangs zum Markt zu beiden Seiten: Sie entscheiden, welche Produzent*innen und Anbieter*innen Zugang zum Markt bekommen und welche Produkte zu welchen Preisen den Nachfrager*innen angezeigt werden. Für die Preissetzung können Plattformen Daten und Algorithmen zur Optimierung nutzen, sodass sie je nach Nachfrager:in, Tageszeit oder bestimmten Eigenschaften des Produkts den höchstmöglichen Preis erzielen können.
- gilt die Preiskontrolle ebenso gegenüber den Anbieter*innen, indem Plattformen durch ihre Macht künstlich auf eine Erweiterung des Angebots hinarbeiten, zum Beispiel durch besonders flexible und einfache Einstiegsmöglichkeiten zum Angebot von Dienstleistungen, etwa einer Autofahrt (Uber).
- üben Plattformen eine umfassende Leistungskontrolle aus, indem sie durch Kundenbewertungen, die in ihrer Form und Anzeige von den Plattformen gesteuert werden, die Kriterien und Qualität des Angebots vorschreiben.
IX. Die sozialen Auswirkungen des Digitalen Kapitalismus
Gewinner*innen des Systems der proprietären Märkte sind Besitzer*innen und Investor*innen der digitalen Plattformen. Die Verlierer*innen sind die Anbieter*innen. Sie sind die Arbeiter*innen im Digitalen Kapitalismus, auch wenn sie im juristischen Sinn keinen Arbeitsvertrag haben. Es handelt sich um freie Mitarbeiter*innen in Crowdworking-Plattformen ebenso wie kleinere Produzent*innen von Gütern, die einen Marktzugang brauchen. Sie sind für die Plattformen leicht verfügbar und ersetzbar und haben keine soziale Absicherung durch Sozialversicherungen. Von ihnen findet ein direkter Transfer von Einkommen hin zu den digitalen Plattformen und damit der Kapitalseite statt. Mehr soziale Ungleichheit ist die Folge und wird dadurch verstärkt, dass digitale Plattformen durch Steuerflucht keinen oder nur einen geringen Beitrag zur Verteilungsgerechtigkeit leisten.
Im Digitalen Kapitalismus gibt es noch eine Gruppe von Gewinner*innen: die Konsument*innen. Insbesondere in den Wachstumsphasen der Plattformen profitieren sie von besonders niedrigen Einstiegspreisen, weil digitale Plattformen nur dann über Marktmacht verfügen, wenn sie möglichst viele Nutzer*innen auf sich vereinigen. Doch auch darüber hinaus werden sie durch individualisierte Produkte und Angebote ebenso wie durch einfache Möglichkeiten der Warenrückgabe umworben.
Weil Arbeiter*innen („Verlierer*innen“) oft gleichzeitig Konsument*innen („Gewinner*innen“) sind, wird für viele das Problem der zunehmenden sozialen Ungleichheit nicht unmittelbar nachvollziehbar. Es gibt keine große soziale Bewegung gegen den Digitalen Kapitalismus, wie es die Sozialdemokratie im 19. und 20. Jahrhundert war:
„Der soziale Konflikt des digitalen Kapitalismus ist dann in einem grundlegenden Sinne blockiert“ (285).
X. Conclusio: buch|votum
Oft wird davon gesprochen, dass die Sozialdemokratie zwangsläufig ihre Wähler*innenbasis verliert, weil es keine Arbeiter*innen mehr gibt und die sozialen Konflikte des Kapitalismus eingehegt worden sind. Philipp Staab entwickelt äußerst nachvollziehbare Argumente gegen diese Analyse.
Soziale Konflikte, Ausbeutung und Ungleichheit als Folgen des Digitalen Kapitalismus werden von Politik und Gesellschaft noch nicht hinreichend in den Blick genommen. Sie sichtbar zu machen, ist eine Aufgabe linker, progressiver Parteien. Hierfür brauchen diese den Mut, jenseits von Umfragen auf die sozialen Probleme aufmerksam zu machen, die – wie Staab es formuliert – „blockiert sind“ und sich noch nicht in der öffentlichen Wahrnehmung widerspiegeln.
Allerdings sind für die Überwindung des Digitalen Kapitalismus hin zu einer echten „digitalen Gesellschaft der Anrechte“ (300) radikalere Maßnahmen notwendig, als es der neoliberale Diskurs über Marktregulierung zulässt. Um auch im liberalen Sinn wieder freie und faire Märkte im Digitalen zu sichern, sind nach Staabs Meinung neue politische Allianzen denkbar. Die fundamentale Marktmacht digitaler Konzerne schreit
„nach einer progressiven Verbindung liberalen und linkskeynesianischen Denkens, da die Liberalen den Markt vor seiner privaten Inbesitznahme nur retten könnten, indem sie sich auf die strategische Wirtschaftspolitik der Linken einließen“ (293). Dies schließt im Zweifel auch klare Wirtschaftsinterventionen seitens des Staates ein. Konkret würde das bedeuten, dass sich etwa SPD und FDP gegen Amazon und Google verbünden – ein denkbares, aber ziemlich ambitioniertes Projekt, auch aus Sicht von Philipp Staab.
Vermutlich sind die europäischen Nationalstaaten allein ohnehin zu schwach, die Internetgiganten in die Schranken zu weisen. Deshalb müssen sich nach Staabs Ansicht progressive politische Kräfte dafür einsetzen, dass Europa seine eigene normative Position zwischen den Varianten des Digitalen Kapitalismus aus den USA (privatisierte Märkte) und China (totale staatliche Überwachung) findet. Projekte wie GAIA-X, das als europäische Datencloud die Unabhängigkeit von marktmächtigen Anbietern wie Amazon Web Services sichern soll, sind hier nur der Anfang.
Was konkrete Maßnahmen angeht, bleibt Staab vage. Das liegt auch an dem Schwerpunkt des Buches auf der Analyse digitaler Plattformen und ihrer Probleme. Sein Buch ist für linke, progressive politische Akteur*innen als Türöffner zu verstehen, den Digitalen Kapitalismus als ursozialdemokratisches Thema zu erkennen und seine Regulierung und Überwindung grundsätzlicher zu diskutieren.
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Dieser (leicht überarbeitete und redigierte) Beitrag erschien zuerst im Online-Ressort der Friedrich Ebert Stiftung (FES). Die Redaktion der ZUKUNFT bedankt sich herzlich bei Carsten Schwäbe und der FES für die freundliche Genehmigung zur Wiederveröffentlichung und die angenehme Kooperation. Der Originalbeitrag findet sich demgemäß online unter: https://www.fes.de/asd/buch-essenz/philipp-staab-2022-digitaler-kapitalismus-markt-und-herrschaft-in-der-oekonomie-der-unknappheit (letzter Zugriff: 01.12.2025)
Bild: Philipp Staab © Bildrechte: Robert Poorten
PHILIPP STAAB
ist Professor für Soziologie der Zukunft der Arbeit am Einstein Center Digital Future der Humboldt-Universität zu Berlin. Er beschäftigt sich mit den Arbeitsbedingungen in der digitalen Arbeitswelt, insbesondere im Bereich der Dienstleistungen, oder der Entwicklung von Start-ups. Darauf aufbauend entwickelt er Erklärungen für die Entwicklung des Digitalen Kapitalismus und seine Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft.
CARSTEN SCHWÄBE
Carsten Schwäbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI (https://www.isi.fraunhofer.de/) im Geschäftsfeld Politik für Innovation und Transformation in der Abteilung Politik und Gesellschaft und seit 2024 für System- und Innovationsforschung. Des Weiteren ist er Research Assistant am Chair für Innovation Management an der Freien Universität Berlin.
