Das Editorial zur ZUKUNFT 08/2026 fragt nach Zivilisation, Fortschritt und Barbarei – von der Bronzezeit bis zu digitalem Faschismus und Trump.
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Das Editorial zur ZUKUNFT 08/2026 fragt nach Zivilisation, Fortschritt und Barbarei – von der Bronzezeit bis zu digitalem Faschismus und Trump.
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Constantin Weinstabl fragt, ob Fortschritt kulturelle und zivilisatorische Verbesserung bedeutet – und woran sich wahrer Fortschritt messen lässt.
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Das Editorial zur ZUKUNFT 06/2026 fragt mit Kant nach dem Menschen und verbindet Anthropologie, Digitalen Humanismus, Medienbildung und Politik.
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Die Aufklärung (engl. Enlightenment, fr. Les Lumières) ist under attack. Sei es, dass eine fehlgeleitete Interpretation von Max Horkheimers und Theodor Wiesengrund Adornos Dialektik der Aufklärung(1944) von ihr nichts mehr als angebliche Schamteile übriglässt, sei es, dass Postmoderne, Poststrukturalismus und Postkolonialismus sie zur Gänze für alle Übel dieser Welt verantwortlich machen wollen, oder sei es auch, dass die Bestände von Vernunft, Rationalität und Wissenschaft einzig und allein auf ihre vermeintlich dunklen „instrumentellen“ Auswirkungen bezogen werden.
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Der Beitrag von EMIL PENZENSTADLER führt in die historischen Ideen und Kontexte der Aufklärung zwischen Philosophie und Naturwissenschaft ein und belegt so die Zeitlosigkeit der größten Emanzipationsbewegung der Menschheitsgeschichte. Und nach wie vor gilt, dass die Welt nicht länger im Dunkel eines göttlichen Plans verborgen liegt, sondern durch menschliche Vernunft erkennbar ist.
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Mit seinem Beitrag zur Radikalität der Aufklärung fasst CORNELIUS ZEHETNER nicht nur ihre wichtigsten Stränge zusammen, sondern diskutiert in einem Dreischritt die Universalität, die Öffentlichkeit und die Ideengeschichte der Aufklärung. Damit steht den Leser*innen der ZUKUNFT ein buchstäblich illuminiertes Bild der Aufklärung zwischen Sinnlichkeit (Empirismus) und Verstand (Rationalismus) samt Zukunftsperspektive vor Augen.
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Wie kann der Diskurs um die ,Gnosis‘ in ein zeitgemäßes Licht gerückt oder überhaupt noch erfasst werden? CHRISTIAN ZOLLES versucht eine Annäherung ausgehend von Edgar Allan Poes Kurzgeschichte The Imp of the Perverse / Der Dämon der Perversität und Jacob Taubes’ Ausführungen über Das Unbehagen an der Institution.
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Caroline Fourests Generation beleidigt (2020) analysiert den Wandel linker Diskurse unter dem Druck identitätspolitischer Sensibilitäten. Sie beschreibt, wie sich eine „Kultur der Beleidigung“ an die Stelle des offenen Widerspruchs gesetzt hat – mit Folgen für Feminismus, Meinungsfreiheit und universelle Werte. Ihr Buch ist eine Verteidigung der Aufklärung gegen eine neue Orthodoxie, die Moral mit Wahrheit verwechselt. Fourests Universalismus ist radikal im besten Sinn: Er will Gleichheit ohne kulturelle Relativierung. MARLIES ETTL hat für die Leser*innen der ZUKUNFT rezensiert.
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Andreas Mailath-Pokorny analysiert, warum autoritäre und rechte Kräfte gezielt Wissenschaft bekämpfen – und plädiert für eine europäische, sozialdemokratisch fundierte Wissenspolitik, die Aufklärung, Freiheit und Teilhabe verteidigt.
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