Editorial ZUKUNFT 02/2023 – Über den Staat – VON ALESSANDRO BARBERI UND CONSTANTIN WEINSTABL

Mit der letzten Ausgabe der ZUKUNFT zum Schwerpunkt Kontrolle und Regulation konnten wir auf verschiedenen Ebenen die sozialdemokratische Notwendigkeit vor Augen führen, die angeblich so „freien“ Märkte einer staatlichen Regulation zu unterwerfen. Insofern ist es inhaltlich und programmatisch nur konsequent, wenn wir angesichts des Problemfelds der „Staatlichkeit“, vor allem im

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„Ich brauche die Kunst, um im Einklang mit mir zu sein“. Interview mit Olga Georgieva – VON OLGA GEORGIEVA UND HEMMA MARLENE PRAINSACK

OLGA GEORGIEVA spricht im Interview mit ZUKUNFT-Redakteurin HEMMA MARLENE PRAINSACK über ihre künstlerische Auseinandersetzung mit den Begriffen Vernunft und Regime. In einem sehr anregenden Gespräch, das am 23.12.2022 im Atelier von Olga Georgieva im dritten Bezirk in Wien stattgefunden hat, erörtert sie die beiden Bildstrecken dieser und der nächsten Ausgabe

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„Der Staat ist ein Januskopf“. Pierre Bourdieu, der Sozialstaat und die(se) Sozialdemokratie – VON ALESSANDRO BARBERI

Der Beitrag von ALESSANDRO BARBERI unterzieht Pierre Bourdieus progressive Staatstheorie einer kontextualisierenden Neulektüre. In seinem Review-Essay öffnet er neue Perspektiven auf einen Klassiker der Politischen Philosophie, dessen Verteidigung des Sozial- und Wohlfahrtsstaat nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat und der Sozialdemokratie nach wie vor politische Orientierung geben müsste.

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Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft in Krisenzeiten – VON INGRID NOWOTNY

Der Beitrag von INGRID NOWOTNY befasst sich eingehend mit der Geschichte und Gegenwart der österreichischen Sozialpartnerschaft und liefert so eine luzide Erinnerung an diese singuläre Institution, die auch auf europäischer Ebene als demokratiepolitscher Minimalkonsens durchdiskutiert und umgesetzt werden sollte. I. 100 Jahre Arbeiterkammern – mehr als ein Dokumentarfilm „Für die

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Staatsaufgaben aus grund- und menschenrechtlicher Sicht – VON FLORIAN HORN

In seinem Beitrag befasst sich FLORIAN HORN mit Staatsaufgaben aus grund- und menschenrechtlicher Sicht und stellt die These auf, dass es als erste und grundsätzlichste Staatsaufgabe in einer liberalen und sozialstaatlichen Demokratie anzusehen ist, die Verwirklichung der Menschenwürde in ihrer Einbettung in die Gesellschaft zu ermöglichen. Es stellt sich die Frage, ob hierzu nicht auch die Umsetzung eines Nationalen Aktionsplans für Menschenrechte notwendig wäre.

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Editorial ZUKUNFT 01/2023 – Kontrolle und Regulation – VON ALESSANDRO BARBERI UND THOMAS BALLHAUSEN

Dass angesichts von Künstlicher Intelligenz, Maschinisierung und Kybernetik gerade aus Sicht der Sozialdemokratie eine Kritik des Digitalen Kapitalismus und seiner Produktionsbedingungen im Sinne eines Digitalen Sozialismus nötig ist, stellt den Ausgangspunkt der ersten Ausgabe der ZUKUNFT im Jahr 2023 dar. Denn die Auseinandersetzung mit Technologie zählt seit dem 19. Jahrhundert

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„ … eher Evolution als Revolution“. Interview mit Fabian Erik Patzak – VON FABIAN ERIK PATZAK UND HEMMA MARLENE PRAINSACK

Im Rahmen seiner aktuellen Ausstellung What, MeWorried? zeigt FABIAN ERIK PATZAK sein neues Werk. Darin beschäftigt sich der Künstler eingehend mit den großen Krisen, die unser Leben ununterbrochen fordern und das Zusammenleben und die Umwelt seit geraumer Zeit nachhaltig transformieren. Im Interview mit der ZUKUNFT-Redakteurin HEMMA MARLENE PRAINSACK offenbart er

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Wenn die Kontrolle hinterherkommt. Ein Essay zur Kybernetik – VON ARANTZAZU SARATXAGA ARREGI

Der Beitrag von ARANTZAZU SARATXAGA ARREGI behandelt angesichts eines Films über den Chaos Computer Club (CCC) die grundlegenden Einsichten der Kybernetik und diskutiert anhand von Begriffen wie Kontrolle, Regelung und Steuerung, ob und inwiefern im Rahmen kybernetischer Modellierung menschliche Kommunikationen oder freie Entscheidungen möglich sind. Was wäre also eine KybernEthik?

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Zur Verknappung der Lebenswelt(en) 4.0 – VON ALESSANDRO BARBERI

Der Beitrag von ALESSANDRO BARBERI analysiert die Funktionsweise des Digitalen Kapitalismus aus marxistischer Perspektive und greift dabei in der durchgängigen Verteidigung des Mai 68 auf Erkenntnisse zurück, die nur einige Jahre nach der Finanzkrise von 2007–2008 erstmals publiziert wurden. Let’s find communality in our diversity! I. Einleitung „Tina Mendelsohn: Herr

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Was die Sonden berichten. Eine VarianteVON THOMAS BALLHAUSEN

Ausgehend von den tatsächlichen Namen menschengemachter Raumsonden entwickelt der Autor THOMAS BALLHAUSEN seine literarische Reflexion über Kontrolle, Gehorsam und Fehlbarkeit: Ganz vorsätzlich stellt er dabei nicht die menschlichen Protagonisten ins Zentrum seiner mehrteiligen Erzählung über Exploration und Auftrag, sondern eben die titelspendenden Maschinen. Dabei wird das Ausbilden von Subjektivität, auch

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