Philipp Staab und der Digitale Kapitalismus. Eine Rezension VON CARSTEN SCHWÄBE

Im Digitalen Kapitalismus gibt es keine freien, neutralen Märkte. Vielmehr gehören die Märkte selbst den privaten digitalen Plattformen. Weil sie Monopole halten, können sie den Zugang zu den Märkten kontrollieren. Sie können digitale Güter, die eigentlich nicht knapp sind, verknappen und hohe Gewinne erzielen. CARSTEN SCHWÄBE rezensiert für die Leser*innen

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Vom Informations-Sozialismus. Zu den marxistischen Arbeiten von Christian Fuchs. Eine Sammelrezension VON ALESSANDRO BARBERI

ALESSANDRO BARBERI stellt die neomarxistische Medien- und Gesellschaftstheorie von Christian Fuchs vor und präsentiert so den Leser*innen der ZUKUNFT eine Möglichkeit, ökonomische Grundbegriffe angesichts des Digitalen Kapitalismus neu zu definieren. Alessandro Barberi[1] „Die Philosophen haben d. Welt nur /verschieden interpretiert, es kōmmt / drauf an sie zu verändern.“ Karl Marx,

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Techno-Faschismus – Wie digitale Technologien die Demokratie aushöhlen VON MARKUS DEIMANN

„Techno-Faschismus“ bezeichnet die autoritäre Dynamik, in der digitale Infrastrukturen an die Stelle demokratischer Prozesse treten und diese durch Effizienz, Automatisierung und affektive Mobilisierung ersetzen. Das Silicon Valley liefert dafür die Technik und die Ideologie. Am Beispiel der Hochschulen zeigt MARKUS DEIMANN, wie sich gefährliche Ideologien im Gewand digitaler Transformation einschleichen.

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Turning the Tide – Reflections on Water: How an Exhibition Made Water Visible in Seestadt Vienna

The following article is also available in German. Dieser Artikel ist unten auch auf Deutsch zu lesen. Within the European project Turning the Tide, this article by Bernd Herger reflects on the exhibition Reflections on Water, presented on December 20, 2025, in Seestadt Aspern, Vienna, and how it brought together artistic perspectives

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Editorial ZUKUNFT 12/2025: Aufklärung VON ALESSANDRO BARBERI UND GEORG KOLLER

Die Aufklärung (engl. Enlightenment, fr. Les Lumières) ist under attack. Sei es, dass eine fehlgeleitete Interpretation von Max Horkheimers und Theodor Wiesengrund Adornos Dialektik der Aufklärung(1944) von ihr nichts mehr als angebliche Schamteile übriglässt, sei es, dass Postmoderne, Poststrukturalismus und Postkolonialismus sie zur Gänze für alle Übel dieser Welt verantwortlich machen wollen, oder sei es auch, dass die Bestände von Vernunft, Rationalität und Wissenschaft einzig und allein auf ihre vermeintlich dunklen „instrumentellen“ Auswirkungen bezogen werden.

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Newton und die Aufklärung – ein Essay VON EMIL PENZENSTADLER

Der Beitrag von EMIL PENZENSTADLER führt in die historischen Ideen und Kontexte der Aufklärung zwischen Philosophie und Naturwissenschaft ein und belegt so die Zeitlosigkeit der größten Emanzipationsbewegung der Menschheitsgeschichte. Und nach wie vor gilt, dass die Welt nicht länger im Dunkel eines göttlichen Plans verborgen liegt, sondern durch menschliche Vernunft erkennbar ist.

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Warum ich denke, dass Trumps Politik gegen Wissenschaftler funktionieren wird. Ein semi-subjektiver Erfahrungsbericht unter Bezugnahme auf Österreich VON GÜNTER KOCH

Als Nachtrag zu unserer Ausgabe 09/2025 zur Freiheit der Wissenschaft präsentieren wir mit dem Beitrag von GÜNTER KOCH den Bericht von einer mehr als bedenklichen Bedrohung der relativen Autonomie der Wissenschaft im Verhältnis zu politischen Vorgaben und Einflussnahmen. Ob in den USA oder in Österreich, die Freiheit der Wissenschaft ist in Gefahr.

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Editorial ZUKUNFT 11/2025: Der politische Isam VON ALESSANDRO BARBERI, VIKTORIA KRIEHEBAUER, MARLIES ETTL 

Wenn seit den späten 1990er-Jahren in den Diskussionen zu Samuel Huntington von einem clash of civilizations die Rede war, so stellt sich angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage und im Blick auf Christentum, Judentum und Islam – um hier nur die drei abrahamitischen Weltreligionen zu nennen – aktuell die ernsthafte Frage, ob wir es nicht mit einem clash of confessions zu tun haben. So bleibt zu konstatieren, dass die klassischen Bestände der linken und säkularen Religionskritik und -wissenschaft im Namen der Aufklärung nach wievor volle Geltung beanspruchen können, wenn es um die innere Struktur des (fundamentalistischen) Glaubens sowie der (irrationalen) Religion und ihre – durchaus negativen – Auswirkungen auf ein demokratisches Gemeinwesen geht.

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