ZUKUNFT 03-04/2026: Faschismus Editorial VON ALESSANDRO BARBERI

Die Verwendung des Faschismusbegriffs ist in der Tradition und Gegenwart der Linken, die sich als grundlegend antifaschistisch versteht, ubiquitär: Vom italienischen Fasc(h)ismus Mussolinis über den Austrofaschismus von Engelbert Dollfuß bis hin zum Faschismus des Nationalsozialismus. Auch wurden historisch die Regime von Hirohito in Japan, Pinochet in Chile oder Franco in Spanien als Faschismus begriffen. Darüber

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Faschismus – was ist das überhaupt? Über den fehlenden Konsens in den Wissenschaften VON ARMIN PFAHL-TRAUGHBER

Der Faschismusbegriff wird oftmals beliebig eingesetzt und auf unterschiedlichste Sachverhalte angewendet. ARMIN PFAHL-TRAUGHBER eröffnet unsere Ausgabe zu „Faschismus“ mit dem Versuch einer Begriffsklärung, die für jede antifaschistische Argumentation vonnöten ist.  I. Einleitung Erfolgt ein Bezug auf „Faschismus“ in einem Gespräch, dann empfiehlt sich zum konkret Gemeinten die direkte Nachfrage zum Verständnis.

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Alerta, antifascista! VON ANDREA ROMSTORFER

In ihrem Beitrag widmet sich ANDREA ROMSTORFER den epistemischen Abgrenzungen des Faschismusbegriffs im Vergleich zu seinem diskursiven Gebrauch und erörtert die Frage nach seiner Aktualität. Wie lässt sich die Kluft zwischen Macht und Ohnmacht verringern und wie wird dabei im Sinne des Antifaschismus Widerstand möglich? I. Faschismus als Kampfbegriff Abb. 1: Aufkleber der Fédération

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Islamfaschismus‘ und Antisemitismus in Iran Die Ideologie des iranischen Regimes und die Grenzen der Aufklärung VON STEPHAN GRIGAT

Die deutschsprachige Iran-Diskussion der letzten drei Dekaden ist von einer bemerkenswerten Ignoranz gegenüber dem manifest antisemitischen Charakter des Islamisten-Regimes in Teheran geprägt. Wenn man aber verstehen will, warum es zur aktuellen konfrontativen Situation gekommen ist, muss man den antisemitischen Charakter des iranischen Regimes in das Zentrum der Analyse stellen, wie

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ZUKUNFT 01/2026: Spionage Editorial VON CHRISTIAN ZOLLES, ALESSANDRO BARBERI UND HEMMA M. PRAINSACK

Es ist wieder an der Zeit, auf die Rolle Österreichs als Wildwest- und Wildost-Land der internationalen Geheim- und Nachrichtendiensttätigkeiten zurückzukommen. Wie der finnische Experte für Desinformationskampagnen Pekka Kallionemi jüngst im Interview mit dem Standard bestätigte, kann es nach wie vor als „Brutstätte der Spionage“ betrachtet werden. Dabei sind es in

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Honeypot auf Ibiza. Zur Figur des weiblichen Lockvogels in der Ibiza-Affäre VON KATRIN GRIMM

Anhand von drei Dokumentationen rund um die Ibiza-Affäre zeigt KATRIN GRIMM auf, wie sehr das Bild des ‚Honeypots‘, des weiblichen Lockvogels, von sexistischen Stereotypen bestimmt ist. Noch heute lenkt es von den skandalösen, demokratiefeindlichen Inhalten des Videos ab. I. Der lange Schatten von Ibiza In Der lange Schatten eines Skandalvideos über die Auswirkungen jener Aufnahme,

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Kritik des projektiven Antizionismus Israel als „Jude unter den Staaten“ und das „Gerücht über den Zionismus“ VON STEPHAN GRIGAT UND KARIN STÖGNER

Im projektiven Antizionismus findet eine geopolitische Reproduktion des Antisemitismus statt. Der Beitrag von STEPHAN GRIGAT UND KARIN STÖGNER zeigt, wie der Hass auf den jüdischen Staat als Integrationsideologie fungiert, welche schon vor den Massakern vom 07. Oktober 2023 politisch heterogene Bündnisse gegen Israel ermöglicht hat.

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