• Editorial ZUKUNFT 01-02/2024: Politik und Sport: Vom Fußball – VON BERND HERGER UND ALESSANDRO BARBERI

    Oft hören wir auf unseren Sportplätzen und in der sportbegeisterten Community: „Politik raus aus der Kurve!“. Ganz so, als könnte der Sport, insbesondere der Fußball, von politischen Einflüssen abgekoppelt und als vollkommen eigenständiger Bereich wahrgenommen werden. Dabei ist gerade der Fußball ein hervorragendes Beispiel für die inneren Logiken unserer Gesellschaft, wenn wir etwa daran denken, dass ein Fußballstadion mit Ehrentribünen, Fankurven und der kollektiven Blickrichtung auf das Spielfeld auch als Symbol unserer liberalen und sozialen Demokratie gedeutet werden kann. Ist eine Trennung von Politik und Sport also möglich? Kann ein so zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft überhaupt „unpolitisch“ sein?

  • Die Sozialdemokratie und ihr Verhältnis zum Sport VON WOLFGANG MARKYTAN

    Für Wolfgang Markytan ist das Verhältnis der Sozialdemokratie zum Sport auch mit dem Gegensatz von Leistungsdenken und allgemeinem Wohlbefinden verbunden. Mit seinem Beitrag versucht er sich in

  • Kultur und Sport als zentraler Bestandteil des Alltagslebens VON DENNIS BUCHNER UND GERHARD SCHMID

    Im Zuge eines Besuches der SPÖ Bundesbildung in Berlin haben sich Dennis Buchner und Gerhard Schmid im Berliner Landtag getroffen. In unserer Schwerpunktausgabe zu Sport und Politik können wir deshalb dieses

  • Um dem Extremismus Einhalt zu gebieten: Auf die politische Mitte kommt es an! – VON JOSEF REDL

    Im Beitrag von JOSEF REDL geht es darum, dass die vielfältigen Verwerfungen der letzten Jahre dem Populismus enormen Vorschub geleistet und die politische Mitte praktisch gespalten haben. Mitten im praktisch schon begonnenen Nationalratswahlkampf soll aufgezeigt werden, wie der Extremismus und ein weiterer Rechtsruck in Österreich gestoppt werden können und auf wen es dabei besonders ankommt.

  • Wiener Schmäh und großes Herz. Ein ZEITGESPRÄCH VON ROMAN GREGORY UND GERHARD SCHMID

    Ein Urgestein der Szene, ein Wiener Original und einer, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, Fremdenfeindlichkeit, Doppelmoral und Pseudo-Expert*innenwissen

  • Bildstrecke: Der „Kurvenfotograf“ Christian Bruckner VON BERND HERGER

    Christian Bruckner ist eine herausragende Persönlichkeit im Bereich der Kurvenfotografie und Fußballberichterstattung. Es freut die Redaktion der ZUKUNFT, dass sie mit dieser Ausgabe das reiche Werk dieses so versierten „Kurvenfotografen“ präsentieren kann.

  • Pyro, Party und leiwande Frauen – VON CLARA GALLISTL

    Die Fußball-WM der Männer wird nach Quatar nun in Saudi-Arabien stattfinden. Höhepunkt eines Sports, der sich von den Ursprüngen als Arbeiter*innen-Freizeit erfolgreich in die ultimativen Höhen des kommerzialisierten Entertainments hochgeschraubt hat. Der sogenannte „Frauen-Fußball“ ist politisch völlig anders gelagert. Es ist Zeit, diejenigen zu feiern, die Fußball spielen und sichtbar dafür kämpfen, meint Clara Gallistl.

  • Niemals vergessen! – VON GERALD NETZL

    Gemeinhin gilt der Fußball-Fan als politisch rechtsstehend. Das wird von Vielen so gesehen, speziell was einen Teil des Rapid-Anhangs betrifft. Doch nicht jedes Vor-Urteil trifft auch zu, wie Genosse Gerald Netzl, seines Zeichens Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen und Erz-Rapidler den Leser*innen der ZUKUNFT zu berichten weiß.

  • Editorial ZUKUNFT 12/2023: Vom armen B. B. / Für Bertolt Brecht – VON ALESSANDRO BARBERI, CHRISTIAN ZOLLES UND HEMMA MARLENE PRAINSACK

    „Ich, Bertolt Brecht, bin aus den schwarzen Wäldern.
    Meine Mutter trug mich in die Städte hinein,
    Als ich in ihrem Leibe lag. Und die Kälte der Wälder
    Wird in mir bis zu meinem Absterben sein. / […].“
    Bertolt Brecht (1927): Vom armen B. B.

  • ICH VERSUCHE MICH IMMER AM GANZEN – Bildstrecke von BRIGITTE MARIA MAYER

    Die ZUKUNFT hat die in Berlin lebende Fotografin und Filmemacherin Brigitte Maria Mayer zu einem Exklusivinterview gebeten. Mit unserer Bildstrecke und im Gespräch mit ZUKUNFT-Redakteurin Hemma Prainsack gewährt sie erste Einblicke in ihre neueste Fotoserie Du sollst Dir kein Bild machen. Fotografie ist das Ende der Welt und diskutiert dabei wiederkehrende Motive aus Religion und Moderne in ihrer Arbeit.

Johanna Dohnal 2008

»ES MÜSSEN IMMER DIE NÄCHSTEN SCHRITTE FOLGEN« JOHANNA DOHNAL IM INTERVIEW (im Jänner 2008)

»Es müssen immer die nächsten Schritte folgen« INTERVIEW in der Ausgabe ZUKUNFT 01 2008, geführt von Stefanie Vasold und Laura Dobusch Es hat den Anschein, als würden einerseits manche Errungenschaften der 70er Jahre in der SPÖ verblassen, teilweise sind die Begründungen für bestimmte Maßnahmen, etwa das Prinzip der Individualbesteuerung, schon

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Editorial 01 2008

Natürlich gibt es noch aktive PolitikerInnen, die sich erinnern können oder dennoch wissen, warum bestimmte Reformen der Regierung Kreisky erkämpft worden sind. Aber die Siebzigerjahre liegen doch auch schon recht weit – mehr als eine Generation – zurück. Bei manchen der Reformmaßnahmen der Siebzigerjahre kann man heute den Eindruck haben,

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