Sozialdemokratie 2.0 oder eine Theorie der Unmündigkeit in Zeiten der Pandemie – von Georg Koller

Dass die Sozialdemokratie ihre einstige Größe nicht zuletzt verloren hat, weil sie eine gänzlich selbstverschuldete Unmündigkeit an den Tag legt, bringt Georg Koller angesichts der digitalen Ausbeutung des Spätkapitalismus dazu, einen Aufruf zu formulieren … 1. Vorwort(e) Zweierlei Dinge sollen am gegebenen Titel auffallen: Erstens das inzwischen in den allgemeinen

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Digitale Fragmentierung. Die Implosion diskursiver Räume – von Jens Holze

Der medienkompetente Beitrag von Jens Holze fasst für die Leser*innen der ZUKUNFT die grundlegenden Thesen des kanadischen Medientheoretikers Herbert Marshall McLuhan zusammen, diskutiert dabei die Re-Tribalisierung im Global Village und führt so Problemlagen der aktuellen Demokratietheorie vor Augen. I. Einleitung Wenn die 1990er Jahre als der Aufstieg der digitalen Netzmedien

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Kulturelle Emanzipation und Konstruktion von Identität. Ihre Einflüsse auf den hegemonialen Konsens – von Julian Kroyer

Mit seinem Beitrag macht Julian Kroyer deutlich, dass die heutige Regierungsmentalität des Neoliberalismus in direkter Kontinuität zu Kolonialismus und Imperialismus steht und damit nur als Endmäander der kapitalistischen Produktionsweise fassbar wird. I. Einleitung Der hier folgende Beitrag soll Möglichkeiten der kulturellen Emanzipation im Zeitalter des Neoliberalismus skizzieren und – mit

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Spinoza aktuell – Zur Genealogie des Vernunftrechts und der Meinungsfreiheit. Mit Habermas von Spinoza zu Jelinek und Handke – von Christian Zolles

Christian Zolles zeichnet die Genealogie demokratischen Denkens, den Weg der Begründung des Vernunftrechts und der Meinungsfreiheit für alle Menschen, über Jürgen Habermas’ im vergangenen Jahr erschienenes Mammutwerk Auch eine Geschichte der Philosophie nach. Mit einiger Überraschung heißt für Habermas einer der zentralen historischen Brückenköpfe auf unserem kollektiven Lernprozess in Richtung

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