Editorial ZUKUNFT 12/2025: Aufklärung VON ALESSANDRO BARBERI UND GEORG KOLLER

Die Aufklärung (engl. Enlightenment, fr. Les Lumières) ist under attack. Sei es, dass eine fehlgeleitete Interpretation von Max Horkheimers und Theodor Wiesengrund Adornos Dialektik der Aufklärung(1944) von ihr nichts mehr als angebliche Schamteile übriglässt, sei es, dass Postmoderne, Poststrukturalismus und Postkolonialismus sie zur Gänze für alle Übel dieser Welt verantwortlich machen wollen, oder sei es auch, dass die Bestände von Vernunft, Rationalität und Wissenschaft einzig und allein auf ihre vermeintlich dunklen „instrumentellen“ Auswirkungen bezogen werden.

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Newton und die Aufklärung – ein Essay VON EMIL PENZENSTADLER

Der Beitrag von EMIL PENZENSTADLER führt in die historischen Ideen und Kontexte der Aufklärung zwischen Philosophie und Naturwissenschaft ein und belegt so die Zeitlosigkeit der größten Emanzipationsbewegung der Menschheitsgeschichte. Und nach wie vor gilt, dass die Welt nicht länger im Dunkel eines göttlichen Plans verborgen liegt, sondern durch menschliche Vernunft erkennbar ist.

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Radikale Aufklärung VON CORNELIUS ZEHETNER

Mit seinem Beitrag zur Radikalität der Aufklärung fasst CORNELIUS ZEHETNER nicht nur ihre wichtigsten Stränge zusammen, sondern diskutiert in einem Dreischritt die Universalität, die Öffentlichkeit und die Ideengeschichte der Aufklärung. Damit steht den Leser*innen der ZUKUNFT ein buchstäblich illuminiertes Bild der Aufklärung zwischen Sinnlichkeit (Empirismus) und Verstand (Rationalismus) samt Zukunftsperspektive vor Augen.

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