ANDREA ROMSTORFER widmet sich in ihrem Beitrag den methodologischen und ideologischen Überschneidungen von Islamismus, Multikulturalismus und Ethnopluralismus und verweist so auf die politisch-ideologische Problematik der Austauschbarkeit von „links“ und „rechts“.
I. Einleitung: Die Links-Rechts-Achse
„Wenn vom Islam erniedrigte, geknechtete Menschen, denen unter der Herrschaft dieser Religion Grauenhaftes widerfahren ist, auf der ganzen Welt ihre universellen Rechte einfordern, lautet die Antwort dieser regressiven Linken: ,Das ist rassistisch und islamfeindlich‘.“[1]
Wir, die sich prinzipiell für die Rechte von Frauen, Jüdinnen und Juden einsetzen, oder die gegen Antisemitismus und Misogynie auftreten, führen zurzeit ein riskantes Dasein. Das Damoklesschwert der Ehrenbeleidigung hängt über unseren Köpfen und erstickt jeden Anflug von Aufstand im Keim. Das Überraschende dabei ist, dass die Angst vor Bestrafung für Kritik und Widerspruch durch Linke und Rechte gleichermaßen angebracht ist. Angesichts des historischen Ursprungs der Einteilung politischer Positionen nach dem Links-Rechts-Schema ist das erstaunlich. Als historische Vorlage für die Zuordnung politischer Positionen entlang der Links-Rechts-Achse kann unter anderem die Sitzordnung in der Pariser Deputiertenkammer (Chambre des députés) von 1814 genannt werden. In der Charte constitutionnelle vom 4. Juni 1814 wurde festgelegt, dass die gesetzgebende Gewalt „gemeinschaftlich von dem Könige, der Kammer der Pairs und der Kammer der Deputierten der Departemente ausgeübt“[2] werden sollte:
„Die Anhänger des Ministeriums und Repräsentanten der etablierten Ordnung saßen – vom Präsidenten aus gesehen – auf der rechten, die Regierungsgegner und Sympathisanten der Französischen Revolution auf der linken Seite des Parlaments.“[3]
Diese radikale Herleitung des Links-Rechts-Schemas basiert auf der antagonistischen Begründung des legitimen Machtanspruchs, der sich gegenüberstehenden politischen Lager. Die rechte Seite, bestehend aus dem sogenannten Ersten Stand (Klerus) und dem Zweiten Stand (Mitglieder des Adels), legitimierte ihren Machtanspruch mit dem Willen einer abstrakten Wesenheit (Gott), die auch mit einer Idee und Mythologie ausgestattet war. Der König herrscht, weil Gott es so will. Klerus und Aristokratie bestätigten einander gegenseitig diese Wahrheit. Die Plätze auf der linken Seite hatte sich der Dritte Stand erkämpft (die revolutionären Aufklärer und die jakobinische Opposition zur feudalabsolutistischen Alleinherrschaft). Sie leiteten die Legitimation ihres Anspruchs auf Mitbestimmung und -gestaltung des Staatswesens von rational-materialistischen Argumenten ab: Sie repräsentieren die Mehrheitsbevölkerung, produzieren lebensnotwendige Güter, sorgen für den Nachwuchs an Produktivkräften und ziehen für den Staat und die Republik in den Krieg. Das sind empirische Tatsachen, auf die sich der Dritte Stand berief und gegen die Herrschaft des Gottesgnadentums vorbrachte.
II. Multikulturalismus und Ethnopluralismus
Doch gegenwärtig kämpfen auf den politischen Feldern fast ausschließlich jene Kräfte um die Hegemonie, die diese radikale und aufgeklärte Position verlassen haben. Gekämpft wird um Narrative und Ideologien. Der Multikulturalismus und Ethnopluralismus sind heute die ideologischen Pole des politischen Hufeisens, die sich medienwirksam in Antisemitismus und der Missachtung von Frauenrechten überschneiden und so einen Teufelskreis bilden.
Die Argumentationsstrategie des Multikulturalismus hat sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verändert. Der zeitgenössische akademische und öffentliche Diskurs wird nicht mit materialistisch-rationalen Argumenten geführt, sondern basiert auf einer Ideologie der diskursiven Grenzenlosigkeit und einer scheinbaren moralischen Überlegenheit („social justice“). Dieser Umstand zeigt sich deutlich in der Beurteilung postmoderner Forderungen zu Frauenrechten und Geschlechtergerechtigkeit, Migrationspolitik und Antisemitismus. In einer zunehmend polarisierten Gesellschaft stehen sich zwei Konzepte gegenüber, deren Gemeinsamkeiten überraschen: und das sind eben Multikulturalismus und Ethnopluralismus.
Der Ethnopluralismus der neuen europäischen Rechten betrachtet Europa als „historisch gewachsene“ Willens- und Wertegemeinschaft, die nicht auf die EU beschränkt werden darf und kulturelle Vielfalt sowie ihre territorialen Grenzen respektiert. Deshalb befürworten rechtspopulistische Parteien das Modell des „Europas der Vaterländer“ bzw. ein „Europa der Nationen“. Der so verstandene kulturelle Pluralismus erlaubt die „Wahrung und Entfaltung“ der nationalen Eigenständigkeit und verlangt außerdem „Schutz vor Assimilierungszwang“.[4] Ethnopluralismus beschreibt ein Verständnis von Vielfalt, das sich auf das bloße Nebeneinander von Nationalstaaten und den Austausch von Gütern/Waren beschränkt. In Anlehnung an den umstrittenen Rechtsphilosophen und Nationalsozialisten Carl Schmitt werden Staaten als primordiale und perenniale „Vaterländer“ verstanden, deren „Völker“ oder „Volksgruppen“ die Summe Europas bilden.[5]
Multikulturalismus dagegen verstand sich einst als Modell, das einen Ausgleich zwischen Universalismus und Partikularismus erreichen sollte. Der Multikulturalismus nach Jürgen Habermas war universalistisch gedacht. Eine multikulturelle Gesellschaft ist demokratisch und funktionsfähig, wenn sie individuelle Autonomie gewährleistet und Gleichheit vor dem Gesetz garantiert. Dieses Konzept entstand im Kontext der europäischen Einigung nach dem zweiten Weltkrieg und vor dem Hintergrund der Angst vor einer Rückkehr des totalitären Nationalismus.[6]
Doch gegenwärtig scheint sich der Multikulturalismus zu einem symbolischen Maßnahmenpaket gebündelt zu haben, das dem Dritten Stand nicht adäquat zum Vorteil gereicht. Ein Beispiel sind die Quotenregelungen und Paritätsgesetzte, die für die Besetzung von Gremien, Aufsichtsräten und Vorständen gelten, welche öffentlich sichtbar sind. Selbstverständlich ist das Reißverschlussprinzip bei der Postenvergabe in staatlichen Organen eine effiziente Maßnahme für die Erreichung des Frauenanteils. Aber es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, wenn die Frauenquote und der Anteil an – im Sinne der Diversität – internationalen Nachnamen nur Posten bzw. gesellschaftliche Schichten betreffen, die in der Öffentlichkeit stehen. Am Arbeits- und Wohnungsmarkt beispielsweise werden Menschen weiterhin aufgrund von Herkunft, Aussehen und/oder sexueller Orientierung benachteiligt und durch diese Maßnahmen nicht wirksam vor Diskriminierung geschützt. Dort, wo Benachteiligung en masse stattfindet, greifen Quotenregelungen nicht.
Multikulturalismus scheitert auch auf dem Feld der Integration. Die soziale Ungleichheit ist auf dem Vormarsch, statistisch stehen Armut und Migrationshistorie in strukturellem Zusammenhang.[7] Die wachsende Ungleichheit betrifft dabei alle habituellen Aspekte und Kapitalsorten unseres Alltags und unserer Gegenwart: Einkommen und Vermögen, Bildung und Sprache, Religion, Lebens- und Familienentwürfe, Ethik und Moralvorstellungen, Geschmack etc. Der Multikulturalismus führt diesen Umstand einseitig auf die Verständnislosigkeit der „westlichen“ Mehrheitsgesellschaft gegenüber den zugewanderten Gruppen zurück. Mithilfe des Kampfbegriffs „Islamophobie“ werden besonders muslimische Milieus pauschal als Opfer dargestellt und von jedweder Eigenverantwortung freigesprochen.
Die Überhöhung des Partikularismus und die Entwertung des Universalismus sind ein politisch-kommerzielles Erfolgsmodell. Der zeitgenössische Multikulturalismus verlangt die bedingungslose Gleichbehandlung und Gleichwertigkeit aller Meinungen oder Lebensentwürfe. Im Namen von Antirassismus und ausgleichender Gerechtigkeit wird jeder Gruppe eine autochthone und substanzielle Identität zugewiesen, deren Regeln und Praktiken nicht hinterfragt werden dürfen. Genau darin besteht der „Kulturrelativismus“. So solidarisieren sich im Namen des Antiimperialismus Linke mit den Taliban und den iranischen Vertretern der „Islamischen Republik“, mit den Mördern der Hamas vom 07. Oktober 2023 oder der Muslimbruderschaft im eigenen Umfeld.[8] Das frauenfeindliche und antisemitische Weltbild dieser – zufälligen oder beabsichtigten – Willens- und Meinungsgemeinschaft wird in dieser Allianz als vertretbar hingenommen.[9]
Auch die offizielle Ideologie der Apartheid in Südafrika vertrat die Vorstellung einer getrennten Entwicklung und des bloßen Nebeneinanders von kulturellen Identitäten. Dagegen forderte die Widerstandsbewegung eine völlige Gleichstellung (equalization) vor dem Gesetz und im politischen System.[10] Gemeinsamkeiten von linksextremem Multikulturalismus und rechtsextremem Ethnopluralismus im Sinne einer „Identitätspolitik“ finden sich auch in Schriften von Alain de Benoist, einem der Mitbegründer der Nouvelle Droite in Frankreich. Er propagiert das Modell der „Homofilation“, das Kontinuität durch Endogamie verspricht. Ähnlich wie die „Critical Whiteness“-Bewegung[11] lehnt auch de Benoist den Universalismus – und damit die Aufklärung – als westliches Zwangskonzept systematisch ab.
„Die neurechte Ideologie bezieht sich dabei sogar positiv auf antikoloniale und antiimperialistische Befreiungsbewegungen und die Black-Power-Bewegung.“[12]
In der Critical-Whiteness-Theorie wird ebenfalls der universalistische Antirassismus abgelehnt und stattdessen ein differenzialistischer Antirassismus bevorzugt. Die Überschneidungen sind offensichtlich: Angebliche „rassische“ Unterschiede sollen unhinterfragt affirmiert, jedoch nicht hierarchisiert werden. Alle Kulturen sind gleichwertig. Während der Ethnopluralismus jede kulturelle Entität in ein autochthones Territorium einzugrenzen versucht, in dem ausschließlich endogame Reproduktion erlaubt ist, lehnt der Multikulturalismus jegliche Grenzziehung ab.[13] In dieser Erzählung wird der Kulturrelativismus einiger Linker als „wohlwollender Rassismus“ gedeutet: „Sie sagen, Khalida ist Algerierin, deshalb darf sie nicht modern sein, sie braucht keine Demokratie […].“[14]
Als Gegenargument bringt Stuart Jeffries das folgende Bonmot des Philosophen John Rawls aus dessen 1971 erschienenem Werk „A Theory of Justice“ ins Treffen:
„Eine Leitidee bei Rawls […] ist die Priorität des Richtigen vor dem Guten. […] Das impliziere, so Rawls, dass ‚der Verlust der Freiheit für einige‛ niemals ‚durch ein höheres, anderen zukommendes Gut zu rechtfertigen ist‛.“[15]
Das trifft auch auf den Schutz des individuellen Ausdrucks zu, wenn er zum Beispiel durch Schönheitsideale und Kultusvorschriften drangsaliert wird. Ob durch die übertriebene Zurschaustellung weiblicher Körperteile oder deren totaler Verhüllung in eine anonyme Silhouette: Die Selbstbestimmung darüber, welche Informationen eine Frau durch ihren individuellen Ausdruck teilt und mit welcher Intention, wird in einer diskursiven Entmündigung nicht mehr zur Debatte gestellt.
Linksextremer Multikulturalismus, rechtsextremer Ethnopluralismus und Islamismus verschmelzen zu einem hybriden, antiimperialistischen Kampf gegen westliche Demokratien und ihre universellen Errungenschaften. Gemeinsam sortieren sie die Menschheit nach binären Kategorien von Höher- und Minderwertigkeit oder nach scheinbar objektiv und unveränderlich festgelegten Merkmalen wie Religion, Herkunft oder Geschlechtsausdruck. Nennen wir es eine manichäische Schwarz-Weiß-Malerei. Alle Modelle begründen diese Vorgehensweise mit moralisch-ideellen Argumenten und verteidigen sie gegen materialistisch-rationale Fakten. Deshalb werden persönliche Empfindungen gegen objektive Tatsachen in Stellung gebracht. Die Beleidigten dominieren dabei die Aufmerksamkeitsökonomie: Sie fordern, klagen und rächen sich in digitalen Kommunikationsnetzwerken, auf den Straßen, an Universitäten und am Arbeitsplatz.
Die Ablehnung dieser Formen des Kulturrelativismus innerhalb des Multikulturalismus, des Ethnopluralismus und Islamismus ist kein Ausdruck der Herabwürdigung fremder oder eigener Kulturen, sondern die Anerkennung universal geltender Menschenrechte in Namen der Aufklärung.[16]
Selbstverständlich ist eine monolithische Leitkultur nicht das Ziel einer liberalen Demokratie. Kulturelle Homogenität war zudem nie gegeben. Ausgehend vom Paradigma der individuellen Autonomie ist sie sogar undenkbar. Bei einer Bevölkerung von rund neun Millionen Österreicherinnen und Österreichern gibt es ebenso viele Wertesysteme, Meinungen und Perspektiven. Die Erzählung von der Monokultur oder der homogenen Leitkultur ist eben nur das, eine Erzählung, ein Mythos, ein Märchen. Aber des bedeutet nicht, dass jede Meinung und jeder Lebensentwurf mit gleichem Recht ausgestattet sein sollen. Jede Lebens- und Glaubensart, die den universellen Menschenrechten und dem Toleranzprinzip widerspricht, verliert das Recht auf Gleichheit. Egal ob es um Antisemitismus, Misogynie, Rede- oder Glaubensfreiheit geht. Die liberale Demokratie muss gegen die Feinde der nachhaltigen und aufgeklärten Gesellschaft verteidigt werden. In Europa wie in Israel.
III. Conclusio: Prophetie
Rechtsextreme, Islamisten und Linksextremist*innen eint die Angst vor der jeweils eigenen Prophezeiung, denn sie können sich nicht eingestehen, dass ihre Thesen und Methoden:
- die versprochenen Ziele verfehlt haben,
- von egoistischen Interessen korrumpiert werden,
- zu einer Verschlechterung der Situation beitragen
- und dass ihre Prophezeiung weder nachhaltig noch vernünftig ist.
Sie begreifen Identifikation nicht als dynamischen Prozess, sondern betrachten Identität als etwas Prädestiniertes und Unveränderliches. Primordiale und perenniale Identitätskonzepte machen Zugehörigkeit zu einer Wir-Gruppe an kontrafaktischen oder irrationalen Merkmalen fest. Das ist extremistisch gedacht. Linke, Rechte und religiöse Identitäre eint der Affekt des Antisemitismus sowie der Kampf gegen die universellen Errungenschaften der Aufklärung und die Gleichheit vor dem Gesetz. Gemeinsam teilen sie Deportationsfantasien, die entweder unter dem Schlachtruf der „Remigration“ oder „from the river to the sea“ ertönen.
Für die zukünftige Entwicklung unserer liberalen Demokratien wird der Kampf um die Realität von entscheidender Bedeutung sein. In Europa besetzen derzeit die rechtspopulistischen Parteien die materialistisch-rationalen Argumente, während sich die postmoderne Linke im Moralchauvinismus, in Symbolpolitik und in der Sprachdekonstruktion verliert. Sie vertreten den Dritten Stand lediglich symbolisch, denn sie begründen ihren Machtanspruch allesamt auf irrationalen, idealistischen Vorstellungen.
Linke Kritik an linken Modellen ist notwendig, um die Wirksamkeit aller Maßnahmen zu evaluieren, die aus den Zäsuren der letzten Jahrhunderte entstanden sind (Französische Revolution 1789, Bürgerliche Revolutionen 1848, Erster Weltkrieg 1914–1919, Zweiter Weltkrieg 1939–1945, Mauerfall 1989). Eine Rekapitulation hinsichtlich ihrer Zielvorgaben erfordert Selbstreflexion, Kritikfähigkeit und Vernunft. Nur wenn sie wieder das Feld der Realität besetzt, kann sich die Linke als Vertreterin des Dritten Standes politisch wirksam gegen Autoritarismen stellen. Dieses Feld den Ethnopluralisten und Islamisten zu überlassen, ist schlichtweg nicht links.
Literatur
Balzer, Jens (2024): Kulturjournalist und Buchautor im Gespräch über sein Buch »After Woke«. Interview von Silvia Stieneker, online unter: https://jungle.world/artikel/2024/34/jens-balzer-die-woke-linke-ist-im-eimer (letzter Zugriff: 01.09.2025).
Dreier, Ralf (1988): Bemerkungen zum rechts/links-Schema, in: Kritische Justiz, Vol. 21/4.
El Ghazzali, Kacem (2018): Obwohl wir im Land der Freiheit sind, geht das Leiden weiter, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag.
Gabriel, Markus (2020): Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten. Universale Werte für das 21. Jahrhundert, Berlin: Ullstein.
Jeffries, Stuart (2016): Grand Hotel Abgrund. Die Frankfurter Schule und ihre Zeit, Stuttgart: Klett-Cotta.
Kazem, Moussavi (2018): Der Iran und der Kulturrelativismus. Eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag.
Laclau, Ernesto/Mouffe, Chantal (1998): Hegemonie, Macht und Rechtspopulismus. Ein Gespräch mit Ernesto Laclau und Chantal Mouffe. Aus dem Englischen von Michael Heister und Richard Schwarz. Conflicting Publics Home Page, Simon Fraser University, online unter: https://pages.mtu.edu/~rlstrick/rsvtxt/laclaub.htm, vgl. auch online unter: http://www.episteme.de/download/Mouffe-Laclau-Hegemonie-Macht.pdf, (letzte Zugriffe: 01.09.2025).
Lazarevic, Krsto (2018): Verhinderte Rechte. Eine Kritik der ,Kritischen Weißseinsforschung‘ in Deutschland, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag.
Murphy, Detlef et al. (1981): Haben „links“ und „rechts“ noch Zukunft? Zur aktuellen Diskussion über die politischen Richtungsbegriffe, in: Politische Vierteljahresschrift, Vol. 22, No. 4.
Rackwitz, Lena (2018): Multirassismus – der ehrbare Rassismus, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag.
Romstorfer, Andrea (2024): Erinnerungsmilieus im Rechtspopulismus. Über die Rolle von Parteien als Milieus bestimmter Erinnerungskulturen. Eine computergestützte Aussagenanalyse an Beispielen rechtspopulistischer Parteien aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, Dissertation Universität Wien.
Statistik Austria, Armut und soziale Eingliederung – EU-SILC 2024 vom 29.04.2025: 11, online unter: https://www.statistik.at/fileadmin/pages/338/FAQs_zum_Thema_Armut_und_soziale_Eingliederung.pdf (letzter Zugriff: 01.09.2025).
ANDREA ROMSTORFER
hat an der Universität Wien in Geschichte promoviert. Ihre Dissertation trägt den Titel Erinnerungsmilieus im Rechtspopulismus. Über die Rolle von Parteien als Milieus bestimmter Erinnerungskulturen. Seit 2016 forscht sie zu den Schwerpunkten Methodologie, Digital Humanities, Nationalismusforschung, Neue Rechte und Erinnerungskulturen.
[1] Vgl. El Ghazzali, Kacem (2018): Obwohl wir im Land der Freiheit sind, geht das Leiden weiter, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag: 441.
[2] Vgl. Dreier, Ralf (1988): Bemerkungen zum rechts/links-Schema, in: Kritische Justiz, Vol. 21/4: 442-443.
[3] Vgl. Murphy, Detlef et al. (1981): Haben „links“ und „rechts“ noch Zukunft? Zur aktuellen Diskussion über die politischen Richtungsbegriffe, in: Politische Vierteljahresschrift, Vol. 22, No. 4: 399.
[4] Vgl. Romstorfer, Andrea (2024): Erinnerungsmilieus im Rechtspopulismus. Über die Rolle von Parteien als Milieus bestimmter Erinnerungskulturen. Eine computergestützte Aussagenanalyse an Beispielen rechtspopulistischer Parteien aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, Dissertation Universität Wien: 117, 124, 188.
[5] Ebd. 11.
[6] Vgl. Jeffries, Stuart (2016): Grand Hotel Abgrund. Die Frankfurter Schule und ihre Zeit, Stuttgart: Klett-Cotta: 2–22.
[7] Vgl. Statistik Austria, Armut und soziale Eingliederung – EU-SILC 2024 vom 29.04.2025: 11, online unter: https://www.statistik.at/fileadmin/pages/338/FAQs_zum_Thema_Armut_und_soziale_Eingliederung.pdf (letzter Zugriff: 01.09.2025).
[8] Vgl. Kazem, Moussavi (2018): Der Iran und der Kulturrelativismus. Eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag: 23-26.
[9] Vgl. Balzer, Jens (2024): Kulturjournalist und Buchautor im Gespräch über sein Buch »After Woke«. Interview von Silvia Stieneker, online unter: https://jungle.world/artikel/2024/34/jens-balzer-die-woke-linke-ist-im-eimer (letzter Zugriff: 01.09.2025).
[10] Vgl. Laclau, Ernesto/Mouffe, Chantal (1998): Hegemonie, Macht und Rechtspopulismus. Ein Gespräch mit Ernesto Laclau und Chantal Mouffe. Aus dem Englischen von Michael Heister und Richard Schwarz. Conflicting Publics Home Page, Simon Fraser University, online unter: https://pages.mtu.edu/~rlstrick/rsvtxt/laclaub.htm, vgl. auch online unter: http://www.episteme.de/download/Mouffe-Laclau-Hegemonie-Macht.pdf (letzte Zugriffe: 01.09.2025).
[11] Vgl. Lazarevic, Krsto (2018): Verhinderte Rechte. Eine Kritik der ,Kritischen Weißseinsforschung‘ in Deutschland, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag: 293-313.
[12] Ebd: 299.
[13] Ebd: 299–300.
[14] Vgl. Rackwitz, Lena (2018): Multirassismus – der ehrbare Rassismus, in: Vukadinović, Vojin Saša (Hg.): Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik, Berlin: Querverlag: 408.
[15] Vgl. Jeffries, Stuart (2016): Grand Hotel Abgrund. Die Frankfurter Schule und ihre Zeit, Stuttgart: Klett-Cotta: 511.
[16] Vgl. Gabriel, Markus (2020): Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten. Universale Werte für das 21. Jahrhundert, Berlin: Ullstein: 162.
