In ihrem Beitrag widmet sich ANDREA ROMSTORFER den epistemischen Abgrenzungen des Faschismusbegriffs im Vergleich zu seinem diskursiven Gebrauch und erörtert die Frage nach seiner Aktualität. Wie lässt sich die Kluft zwischen Macht und Ohnmacht verringern und wie wird dabei im Sinne des Antifaschismus Widerstand möglich?
I. Faschismus als Kampfbegriff

Abb. 1: Aufkleber der Fédération anarchiste
„Keine Faschisten! Keine Machos! So viele Feministinnen, wie nötig!“[1]
So skandiert die anarchistische Catwoman auf dem politischen Aufkleber der Fédération anarchiste, Paris.[2] Ein anschauliches Beispiel für die diskursive Praxis, alles als „faschistisch“ zu markieren, das Kritik hervorruft, oder Faschismus als Überbegriff für ideologische, politische und strategische Ziele mit gesellschaftlichem Konfliktpotenzial zu nutzen.
Für einen genaueren Blick auf den Begriff empfiehlt sich der Vortrag des Direktors des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, Prof. Dr. Andreas Wirsching, vom 18. April 2023 mit dem Titel „Faschismus in Europa? Verfall und Zerstörung der Demokratie zwischen den Weltkriegen 1919–1939“. Diesem ist zu entnehmen, dass die faschistische Bewegung in Italien nach 1919 demografisch betrachtet von einer Mittelschicht getragen wurde, die mit Großgrundbesitzern im Kampf gegen die organisierte Arbeiterklasse kooperierte. Dabei galt Gewalt als Prinzip, das durch die „Squadristi“ verkörpert wurde, die Anschläge verübten und streikende Arbeiter*innen attackierten. Kollektive Gewalt auszuüben und zu erleben, wird von Wirsching als identitätsstiftendes Element der faschistischen Bewegung genannt. Ein weiteres relevantes Merkmal ist zudem der Irredentismus. Die Erfahrung der „vittoria mutilata“ (zu Deutsch: „verstümmelter Sieg“) prägte die Zeit nach 1919. Sie bezieht sich auf die nicht erfüllten Hoffnungen und Forderungen Italiens nach dem Ersten Weltkrieg und wurde von vielen Italiener*innen als Demütigung empfunden.
Irredentismus beschreibt die extreme nationalistische Forderung, wonach alle Italiener*innen, die außerhalb des Staatsgebietes lebten, territorial in das italienische „Mutterland“ integriert werden sollten. Frei nach dem Motto: Wo Italiener*innen leben, handelt es sich um italienisches Territorium.
Bei dem Versuch, den Faschismus zu typisieren, hat Wirsching der Forschungsliteratur folgende weitere Merkmale entnommen: extremer Nationalismus, Massenbewegung, Selbstviktimisierung und Erlösungsgedanke, charismatischer Führerkult und unbedingte Gefolgschaft, militante Freund-Feind-Propaganda, Paramilitarismus (und Gewalt als Prinzip), Antiliberalismus, Antikommunismus, Antikapitalismus, Imperialismus und ein sakral-pompöser politischer Stil. Der nationalsozialistische Faschismus zeichnet sich zudem durch die Spezifika der völkischen Bewegung, Sozialdarwinismus, Rassismus bzw. Rassenantisemitismus und Vernichtungsantisemitismus aus.[3]
Wie diese Auflistung zeigt, treffen viele der genannten Merkmale auch auf andere autoritäre politische Bewegungen zu, beispielsweise auf extremen Nationalismus oder Rechtsextremismus. Ferner können die Merkmale Misogynie, Homophobie oder ein mangelndes Bewusstsein für Tier- und Umweltschutz ergänzt werden.
Je unpräziser die Faschismusdefinition, desto schwerer fällt die Abgrenzung zu anderen politischen Bewegungen und Praktiken. Manchmal werden die Begriffe auch synonym verwendet:
„Der Faschismusbegriff hat durch seinen oftmals leichtfertigen Gebrauch in politischen Auseinandersetzungen an Schärfe verloren. Eine wissenschaftlich korrekte Verwendung erfordert es, die Spezifika zu benennen, die die faschistische Ausprägung des Rechtsextremismus von anderen Formen abzugrenzen helfen.“[4]
II. Faschismus als historischer Begriff
Eine überblicksmäßige Erläuterung zur Begriffsherkunft sowie zu verschiedenen Faschismustheorien und den historischen Besonderheiten des italienischen Faschismus und des Nationalsozialismus findet sich im lesenswerten Beitrag von Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber in dieser Ausgabe:
„Angesichts des Bestehens von diversen Definitionen von Faschismus und einem fehlenden Konsens ergeben sich zwei Möglichkeiten: einerseits die Ablehnung von Faschismus als Typusbegriff, andererseits die Entwicklung einer Minimaldefinition.“[5]
Der Typusbegriff „Faschismus“ beschreibt den italienischen Faschismus und den Nationalsozialismus sehr treffend. Denn für Pfahl-Traughber ist es entscheidend, dass diese politischen Bewegungen erfolgreich die Macht ergriffen haben und nicht dauerhaft in der Opposition verblieben sind, ohne je Regierungsverantwortung zu übernehmen. Je präziser die Begriffsbildung ist, desto deutlicher wird die historische Qualität der politischen Systeme, die damit beschrieben werden.[6] Die Minimaldefinition bezieht sich auf:
„[…] nationalistische Auffassungen, die durch Bewegungsformationen mit affirmativen Gewaltbezug einhergingen, um eine diktatorische Ordnung in einem totalitären Sinne umzusetzen.“[7]
Dem zustimmend, halte auch ich es für kontraproduktiv, den Begriff „Faschismus“ inflationär als Kampfbegriff zu verwenden. Damit wird die Abgrenzung/Unterscheidung von anderen politischen Phänomenen nicht klarer. Außerdem verharmlost es die Gefahr durch autoritäre Politik und extremistische Bewegungen. Ich plädiere für eine differenzierte Verwendung von Faschismus als historischen Begriff.
In diesem Kontext kann auf den Begriff „Neofaschismus“ verwiesen werden, der im Bericht des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands des Jahres 2024 genannt wird. Er beschreibt:
„Bestrebungen politischer Akteur*innen nach 1945, die den angeführten Merkmalen in weiten Teilen entsprechen und sich damit in der Tradition des historischen Faschismus verorten lassen (und sich häufig auch selbst darin verorten).“[8]
In seinem Beitrag erwähnt Armin Pfahl-Traughber die vom historischen Faschismus abgeleitete Eigenschaft „faschistoid“, um ähnliche politische Phänomene zu beschreiben.
Besonders anregend sind die Ausführungen von Reinhard Kühnl in Faschismustheorien. Ein Leitfaden, da er neue Perspektiven aufzeigt, die dazu beitragen, das Thema besser zu verstehen. Darin beschreibt er anschaulich, dass der Faschismus eine klar erkennbare „soziale Funktion“ hatte: einen systematischen, staatlich verordneten Angriff auf die organisierte Arbeiter*innenbewegung, auf die republikanische Demokratie und die liberalen Grundfreiheiten:[9]
„Er kann nur dann die politische Macht erobern, wenn die maßgeblichen Fraktionen der herrschenden Klasse und deren politische und ideologische Repräsentanten dies wünschen.“[10]
Kühnl schildert auf nachvollziehbare Weise, wie die politische Schwächung, Kontrolle und Gewalt gegen die lohnabhängige Bevölkerungsmehrheit die Etablierung und Aufrechterhaltung der faschistischen Diktaturen sichergestellt haben. Damit ist der Irrationalismus angesprochen, der sich aus dem Widerspruch ergibt, dass der Faschismus eine Massenbewegung war, die gegen ihre eigenen sozioökonomischen Interessen agierte.
III. Kapitalismus als Irrationalismus

DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS VON WILHELM REICH
Köln: Kiepenheuer & Witsch 352 Seiten | € 20,56 (Taschenbuch)
ISBN: 978-3462017946 Erscheinungstermin: 01. Jänner 1971
Die demografische Zusammensetzung der italienischen Faschisten bestand überwiegend aus entlassenen Soldaten und Offizieren sowie Angehörigen der Mittelschicht, also beispielsweise Lehrern und Beamten. Kurz nach dem Kriegsende 1919 gab es zunächst auch antikapitalistische Komponenten in ihrer politischen Agitation. Dies änderte sich, und innerhalb weniger Jahre gewannen pro-kapitalistische Kreise, also Großindustrie, Großgrundbesitzer*innen, Monarchie und Vatikan, zunehmend an Einfluss. In der Folge gingen die „Squadristi“ gegen streikende Arbeiter*innen sowie die organisierte Arbeiter*innenbewegung vor. Dies war für Kühnl die entscheidende „soziale Funktion“ der faschistischen Partei und zugleich die Erklärung für den Irrationalismus gegenüber der sozialen Basis der faschistischen Massenbewegung.
Zuvor stellte die organisierte Arbeiter*innenbewegung in Italien eine starke antifaschistische Brandmauer dar. Durch den bewaffneten Kampf gegen sie, ihre interne Zersplitterung und politische „Fehlorientierung“ gelang es ihnen nicht mehr, einen Generalstreik zu organisieren.[11] Kühnl spricht sich gegen die Definition von Faschismus als „Diktatur gegen alle Klassen“ aus. Auch nach 20 Jahren Faschismus in Italien sei keine neue herrschende Klasse entstanden. Vielmehr handelte es sich um eine „Doppelherrschaft“ zwischen der faschistischen Führung und der traditionell herrschenden Klasse („Dyarchie“).[12] Das NS-Regime war ebenfalls nur möglich, weil die Diktatur von Militär, Justiz, hoher Beamtenschaft, Wissenschaft und Erziehungswesen, also den sozialen Führungsschichten, unterstützt und getragen wurde. Kühnl zufolge ist der Kapitalismus deshalb die strukturelle Grundlage für den historischen Faschismus.[13]
Die Ironie ist den Psychoanalytikern und Sozialforschern Wilhelm Reich und Erich Fromm nicht entgangen. Sie bezeichneten es als Irrationalismus, dass ausgerechnet die arbeitenden und mittleren Gesellschaftsschichten zum Erfolg der italienischen Faschisten und der Nationalsozialisten beitrugen. Sie waren ebenfalls der Ansicht, dass die Entwicklung des Faschismus untrennbar mit jener der Industrialisierung und des Kapitalismus verbunden war. Sie stellten sich die Frage, welche Auswirkungen die kapitalistischen Produktionsverhältnisse auf die „gefühlte Realität“ sozialer Gruppen haben. Deshalb fokussierte sich ihre Forschung auf das Verhältnis zwischen der „charakterlichen Struktur der Menschen einer Epoche“ und der „ideologischen Struktur der Gesellschaft“, um die psychischen Auswirkungen der Produktionsverhältnisse auf das Individuum und die Bildung von Ideologien zu verstehen.[14]
Sie argumentierten, dass die Weltanschauungen und Traditionen der Mittelschichten in Italien, Deutschland und Österreich einst der Realität entsprachen. Durch Verarmung, Macht- und Hoffnungslosigkeit haben sie diese verloren. Das irrationale Denken und Handeln gegen die eigenen unmittelbaren sozioökonomischen Interessen ergab sich aus den realen Erfahrungen der betroffenen Gruppen.[15] Krisenzeiten mit hoher Arbeitslosigkeit und die Abhängigkeit von Faktoren, die nicht mit eigenen Mitteln beeinflusst werden können, bewirken nach Fromm das Bedürfnis nach kollektiver Sicherheit, Verbundenheit und Erlösung.[16] Die reine Manipulation oder Verführung der Massen durch Propaganda ist als Erklärung für die Anziehungskraft einer auf „Ehre, Pflicht, Treue, Autorität und Vaterland“ basierenden Ideologie unzureichend.
Angesichts der Brutalität des italienischen Faschismus und des nationalsozialistischen Vernichtungswahns ist es angebracht, nach dem subjektiven Faktor und der Verantwortung der Akteur*innen zu fragen. Leider lassen sich individuelle Erfahrungen, Bedürfnisse und Neigungen nur begrenzt überprüfen, insbesondere in der historischen Rückschau. Zudem ist die Psychoanalyse laut Kühnl ein spekulatives Modell zur Erklärung kollektiver Verhaltensmuster. Allein die Rolle des Unbewussten und die der frühkindlichen Prägung bringen die Thesen von Fromm und Reich ins Wanken.[17]

FASCHISMUSTHEORIEN EIN LEITFADEN VON REINHARD KÜHNL
Heilbronn: Distel371 Seiten | € 49,90 (antiquarisch) ISBN: 978-3929348378
Erscheinungstermin: 1979 Online verfügbar: https://t1p.de/1hb67
IV. Schlussbetrachtung
Dennoch halte ich die Frage nach der sozialen Basis, der sozialen Funktion sowie den Herrschaftssystemen des Faschismus für brandaktuell. Die historischen Faschisten haben den Grundstein für neue autoritäre Herrschaftsformen gelegt, die sich seitdem in unterschiedlichen Formen und Variationen entwickeln. Ähnlich wie in der Zwischenkriegszeit erleben wir gegenwärtig steigende Inflation, Krisen, Umweltkatastrophen, Krieg und Verarmung, aber auch Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht und Hilflosigkeit sowie die Abhängigkeit von Faktoren, die wir nicht (mehr) kontrollieren können. Erich Fromm und Wilhelm Reich benannten diese Voraussetzungen als Grundbedingungen für den Erfolg der faschistischen Parteien in den 1930er-Jahren.
Die Frage nach den heutigen Produktionsverhältnissen und -bedingungen sowie deren Auswirkungen auf die Ausdifferenzierung sozialer Gruppen und Ideologien ist nach wie vor aktuell. Seither haben die technologischen, ökologischen und ökonomischen Entwicklungen große Veränderungen mit sich gebracht, beispielsweise hinsichtlich der Informationsdistribution, der Kommunikation, der privaten und öffentlichen Räume, der Arbeitsmärkte, der Energieversorgung u. a. Meinem Verständnis von Kühnl, Fromm und Reich nach bildet die Ideologie eine willkommene Pufferzone zwischen Ökonomie und Gesellschaft. Anstatt die Ursachen der Verelendung, also die Produktionsverhältnisse und -bedingungen, anzugehen, werden Kämpfe um Symbole und Mythen ausgetragen – im schlimmsten Fall mit Gewalt. Wir erleben eine Form der anonymen Autorität, die durch emotionalen und moralischen Druck sowie Rahmenbedingungen, die Anpassung und Eigeninteresse befördern, entsteht. Politikverdrossenheit, Skepsis gegenüber den etablierten Repräsentant*innen der Demokratie sowie eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung verringern die Verhandlungsbereitschaft.
Unter diesen Umständen besteht die Gefahr, dass die Bereitschaft steigt, mit Gruppen und Parteien zu kooperieren, die offene Autorität mit extremistischen Ideologien anbieten. Im Gegensatz zur rationalen Autorität, die auf Kompetenz beruht und Abhängigkeiten abschaffen möchte, basiert die irrationale Autorität auf Angst, Gewalt, Druck und Zwang und verstärkt bestehende Abhängigkeiten. Damals wie heute bringen wir Weltanschauungen mit, die einst der Realität entsprachen und auf realen Erfahrungen beruhten. Genau diese Erfahrungen haben sich verschlechtert und der Irrationalismus erlebt ein Comeback. Um Bedrohungen durch autoritäre Revolutionen rechtzeitig zu erkennen und erfolgreich abzuwehren, müssen die von Verarmung und Orientierungslosigkeit betroffenen sozialen Gruppen an den Verhandlungstisch zurückgebracht werden. Statt in einem Konkurrenzkampf gegeneinander anzutreten, muss es sich wieder lohnen, gemeinsame Ziele zu verfolgen. Wir müssen unsere sozioökonomischen Bedürfnisse verstehen, lernen, sie zu artikulieren, und uns mit den entscheidenden Gruppen zusammenschließen, um sie gemeinsam zu vertreten.
Meiner Interpretation von Fromm zufolge ist dafür eine Kombination aus rationaler Politik und offener, verfassungsstaatlicher Autorität erforderlich, die darauf abzielt, die Abhängigkeiten zwischen den gesellschaftlichen Hierarchien abzubauen, die Kluft zwischen Macht und Ohnmacht zu verringern und direkten sowie indirekten Widerstand zu ermöglichen.[18]
ANDREA ROMSTORFER
ist Doktorandin der Geschichte an der Universität Wien. Ihre Dissertation trägt den Titel Erinnerungsmilieus im Rechtspopulismus. Über die Rolle von Parteien als Milieus bestimmter Erinnerungskulturen. Sie ist Fellow der Doctoral School of Historical and Cultural Studies an der Universität Wien zum Cluster Staat, Politik, Governance in historischer Perspektive. Seit 2016 forscht sie zu den Schwerpunkten Methodologie, Digital Humanities, Nationalismusforschung, Neue Rechte, Erinnerungskulturen.
Literatur
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (2026). Rechtsextremismus in Österreich 2024. https://www.doew.at/neues/doew-praesentiert-rechtsextremismusbericht-2024
Kühnl, R. (2009). Faschismustheorien. Ein Leitfaden. Aktualisierte Neuauflage: Distel.
Kühnl, R. (1979): Faschismustheorien. Texte zur Faschismusdiskussion 2. Ein Leitfaden. Rowohlt.
Onlinequellen
Menjoulet, J. (2019). Une énorme mobilisation. Entre 50.000 et 100.000 personnes à Paris pour ce 23 novembre 2019. https://fr.wikipedia.org/wiki/F%C3%A9d%C3%A9ration_anarchiste_%28francophone%29#/media/Fichier:Marche_contre_les_violences_sexistes_et_sexuelles_(49114296533).jpg.Originalbildquelle des Banners: https://www.flickr.com/photos/jmenj/49114296533/.
Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus (2024). Faschismus in Europa? Verfall und Zerstörung der Demokratie zwischen 1919–1939. https://www.youtube.com/watch?v=CO1zmhZmNhI
Erich Fromm Study Center (2020). Psychoanalyse des Faschismus. Über Faschismus und autoritären Charakter. Renate Schneider-Sittel im Gespräch mit Erich Fromm. Sendereihe Doppelpunkt 1975. Produktion des Südwestfunks (SWR-SWF) Baden-Baden. https://www.youtube.com/watch?v=crr7NAo4kdM
[1] Anmerkung: Die Übersetzung erfolgte mithilfe von KI.
[2] Abb. 1 zeigt einen Aufkleber aus der privaten Sammlung der Autorin. Eine Datierung ist nicht vorhanden. Ein Vergleich mit der französischen Wikipedia-Seite der Fédération anarchiste zeigt ein ähnliches Banner, das bei einer Demonstration vom 23.11.2019 festgehalten wurde. Vgl. Menjoulet, J. (2019): Une énorme mobilisation. Entre 50.000 et 100.000 personnes à Paris pour ce 23 novembre 2019. https://fr.wikipedia.org/wiki/F%C3%A9d%C3%A9ration_anarchiste_%28francophone%29#/media/Fichier:Marche_contre_les_violences_sexistes_et_sexuelles_(49114296533).jpg.
Originalbildquelle des Banners: https://www.flickr.com/photos/jmenj/49114296533/.
[3] Vgl. Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus (2024). Faschismus in Europa? Verfall und Zerstörung der Demokratie zwischen 1919–1939. https://www.youtube.com/watch?v=CO1zmhZmNhI
[4] Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (2026). Rechtsextremismus in Österreich 2024, 20. https://www.doew.at/neues/doew-praesentiert-rechtsextremismusbericht-2024
[5] Vgl. den Beitrag dieser Ausgabe von Pfahl-Traughber, A. (2026). Faschismus – was ist das überhaupt? Über den fehlenden Konsens in den Wissenschaften. Dabei vor allem den Abschnitt XV. Bild vom Faschismus in einer Minimaldefinition.
[6] Anmerkung: Womöglich lassen diese Merkmale auch noch Raum für eine Debatte darüber, ob Wladimir Putins System eine derartige Bezeichnung verdient, obwohl eine (freiwillige) Massenbewegung offenkundig fehlt.
[7] Vgl. den Beitrag dieser Ausgabe von Pfahl-Traughber, A. (2026). Faschismus – was ist das überhaupt? Über den fehlenden Konsens in den Wissenschaften. Dabei vor allem den Abschnitt XV. Bild vom Faschismus in einer Minimaldefinition.
[8] Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (2026). Rechtsextremismus in Österreich 2024, 21.
[9] Kühnl, R. (2009). Faschismustheorien. Ein Leitfaden. Aktualisierte Neuauflage, Distel, 44–49.
[10] Ebd.: 45.
[11] Ebd.: 44–46.
[12] Ebd.: 47–49.
[13] Ebd.: 50–52.
[14] Kühnl, R. (1979). Faschismustheorien. Texte zur Faschismusdiskussion 2. Ein Leitfaden, Reinbek, 110–111.
[15] Ebd.: 111–112.
[16] Ebd.: 114–116.
[17] Ebd.: 117–120.
[18] Vgl. Erich Fromm Study Center (2020). Psychoanalyse des Faschismus. Über Faschismus und autoritären Charakter. Renate Schneider-Sittel im Gespräch mit Erich Fromm. Sendereihe Doppelpunkt 1975. Produktion des Südwestfunks (SWR-SWF) Baden-Baden. https://www.youtube.com/watch?v=crr7NAo4kdM
