Der deutsche Exportüberschuss – Problem für die Eurozone

Die Konsolidierungsanstrengungen der vergangenen Jahre waren beachtlich, nicht nur in den Krisenländern, sondern auch in manchen Kernwährungsländern der Eurozone. Zwischen 2011 und 2013 wurde das strukturelle Primärdefizit (Defizit ohne Zinszahlungen) in Griechenland um beinahe 9%, in Portugal um beinahe 7%, in Irland und Spanien um die 4% des Bruttoinlandprodukts reduziert; in Deutschland waren es immerhin 2,6%.

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Mehr als eine „Neid-Debatte“

Die Diskussion um die neue Anstellung des abgelösten SPÖ-Klubobmanns Josef Cap ist für den SJ-Vorsitzenden Wolfgang Moitzi keine Angelegenheit einer Einzelperson. Der Umgang mit dieser Angelegenheit ist für Moitzi symptomatisch für mangelnde politische Sensibilität und innerparteiliche Demokratie.

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Reformträume und die Realität

Heinz Kienzl teilt die in ZUKUNFT 10/2013 von Albrecht K. Konečny geäußerte Foerderung nach mehr innerparteilicher Mitbestimmung der Mitglieder nicht. Anstehende ökonomische Herausforderungen erforderten starke und geschlossene Parteien und eine handlungsfähige Regierung.

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Drohender Fehlschlag der Finanztransaktionssteuer – Übel oder Glücksfall?

Eine Finanztransaktionssteuer steht seit Jahren ganz oben auf der Forderungsliste für eine Regulierung der Finanzmärkte. Hubertus Hofkirchner warnt jedoch für falscher Euphorie. In seinem Beitrag stellt er die aus seiner Sicht bestehenden Probleme dar und schlägt vor, die Hindernisse bei der Umsetzung der Finanztransaktionssteuer für eine alternative Form der Regulierung von Finanztransaktionen zu nutzen.

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New’ing: Erneuern und Öffnen

Die SPÖ könnte es nicht nur, sie muss es auch. Ideen für neue Wege.

In den 1970ern war die Dynamik in der Frauenforschung atemberaubend. Die Suche nach wichtigen weiblichen Persönlichkeiten einer vergangenen und aktuellen Gesellschaft brachte spannende Biografien zum Vorschein, die Rolle von Frauen in der Gesellschaft wurde nicht nur analysiert, sondern ebenso kritisch debattiert, um schließlich auf politischer Ebene sozialdemokratische Forderungen zu formulieren.

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Die Geschichte von Henry Ford und seinen Kindern

Für Erhard Glötzl sind die Argumente für eine keynesianische Marktwirtschaft so einsichtig, dass sie auch ein Kind verstehen könnte. Wohl auch deshalb hat er für seinen Essay die Form eines Kunstmärchens gewählt, um zu demonstrieren, welch katastrophale Folgen es hat, wenn man den Unterschied zwischen Mikroökonomie und Makroökonomie nicht versteht, die Brisanz von Konsumkrediten unterschätzt und wenn man nicht weiß, wie man aus einem Gefangenendilemma herauskommt. 

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Das Trilemma der Politik

Angeregt durch Albrecht K. Konečnys Beitrag in ZUKUNFT 10/2013 wirft Ernst Gehmacher einen Blick auf Rahmenbedingungen der Politik. Voraussetzung für gute Politik seien klare Konturen der Parteien, verbunden mit einer „Kompromiss-Bereitschaft ohne Aufgabe der Interessen-Ziele“. Die aus seiner Sicht bewährten Entscheidungsstrukturen des sozialpartnerschaftlichen Interessensausgleichs müssten aber um Instanzen der „objektiven und unabhängigen Zielsetzungen“ ergänzt werden. 

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Tunesien: Frauenrechte müssen verteidigt werden

Auf ihrer dritten politischen Reise nach Tunesien seit dem „arabischen Frühling“ setzte sich die Wiener Gemeinderätin Muna Duzdar vor allem mit dem Kampf der Frauen für eine gleichberechtigte Gesellschaft auseinander. Tunesien habe in dieser Frage eine außergewöhnliche Vorreiterrolle im arabischen Raum, umso vehementer sind die Angriffe der religiösen politischen Kräfte gegen die enormen Errungenschaften der tunesischen Frauen. Aktive Solidarität sei dringend erforderlich um einen enormen gesellschaftlichen Rückschritt zu verhindern und die Marginalisierung der tunesischen Frauen zu verhindern.

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